Knack und Back #1
Weil mir langweilig war und ich, als fauler Student der ich bin, ja nichts besseres zu tun habe, musste ich mir etwas zu meiner Unterhaltung suchen.
Ich wagte mich also in ein Territorium vor, dass mir eigentlich nur als Abstellkammer für Kühlschrank und Geschirrspüler bekannt ist: Unsere Küche
Und ich muss sagen, es gefiel mir so sehr, dass ich mich gleich den ganzen Abend und die halbe Nacht dort aufgehalten habe. Es gab ja auch so Einiges, an dem ich herumexperimentieren konnte.
Auf meinem Plan stand folgendes:
- Simple Muffins (meine neue Muffinform muss doch ausprobiert werden)
- Schwarzwälder-Quark-Creme (Ritter Sport hat mir da eine fixe Idee in den Kopf gesetzt)
- Irgendwas halbwegs sinnvolles mit dem Gemüse aus dem Garten meiner Eltern anfangen
Zuerst wagte ich mich an die Schwarzwälder-Creme. Immerhin hatte ich für diese extra eingekauft und auch ein genaues Rezept an der Hand.
Die Zutaten waren fix zusammengerührt, auf drei Gläser verteilt (fragt mich bitte nicht, warum ich in einer 2-Mann-WG drei Portionen gebastelt habe) und mit ein paar Bröckchen Ritter Sport Halbbitter (noch aus dem besuchten Werksverkauf) versehen.
Anschließend wurden die Gläser etwas zusammengedrückt und im Kühlschrank verstaut. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und schmeckt auch wirklich ziemlich gut. Man muss sich nur auf eine Quarkspeise einstellen und nicht auf eine lockeres Dessert. Diese Masse an Creme hätte man wohl auch ganz gut auf 5 oder 6 Becher verteilen können.
Der schwerste Part sollte aber noch folgen. Meine neue Muffinform wollte ausprobiert werden und ich entschied mich für dieses Rezept: REZEPT FROM HELL
Alle Angaben in "BECHER"? Seriously?
Mein Joghurtbecher hat 500 Gramm. Was soll ich denn mit 4 kg Teig? (Ganz abgesehen davon, dass wir kein ganzes Kilogramm Zucker und keinen halben Liter Öl mehr hatten) Und bei so einer Menge Teig braucht es sicher drei ganze Hühner anstatt nur drei Eier.
Nachdem ich über diese Mengenangaben ungefähr eine halbe Stunde fluchte, hatte meine Küchenfee allerdings Mitleid mit mir und riet mir, die Angabe "Becher" mithilfe einer Kaffeetasse umzusetzen.
In Empörung über das Rezept tat ich das zwar auch, schrieb mir dabei aber fein säuberlich für jede Zutat die Menge in Gramm auf. (Man will ja immer schön wissenschaftlich bleiben)
Hier also das Ganze als brauchbares Rezept:
- 180g Joghurt
- 142,857 mL Speiseöl (Da ich nur gewogen habe, hier das umgerechnete Gewicht von 130g Öl)
- 280g Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 3 Eier
- 1 Pck. Backpulver
- 270g Mehl
- Milch
Joghurt, Öl, Zucker und Vanillezucker verrühren. Eier einrühren. Mehl und Backpulver einrühren. Wenn der Teig zu fest ist, Milch hinzugeben. Alles in Muffinförmchen verteilen und 20 Minuten bei 180 °C im Elektroherd oder 150 °C bei Umluft backen.
Die Hälfte der Muffins bekam Ritter Sport Halbbitter Schokoklumpen auf den Teig gesetzt. Die andere Hälfte sollte später ein "Kirsch Topping" bekommen, aber zu dem Desaster später mehr.
Während die ersten 12 Muffins im Ofen schmorten, überlegte ich mir, wie ich das Gemüse, dass mir meine Eltern aus ihrem Garten mit auf den Weg gaben, verarbeiten könnte. Ich kam zu dem Schluss, dass zwei Tomaten in einem Tomaten-Mozzarella-Salat ganz gut aufgehoben wären.
Also schnell die Tomaten und einen Mozzarella in Scheiben geschnitten, aufgestapelt und mit Balsamico-Essig und Öl übergossen. (in meiner Familie gehört Knoblauch zu allem dazu, also kam davon auch ordentlich darüber) Dann mit etwas Pfeffer und Salz diesen Leckerbissen abrunden. Wieder vermisste ich schmerzlich den frischen Basilikum! (Ich muss mir nächste Woche unbedingt etwas davon anpflanzen)
Nach dem zweiten Blech Muffins musste nun aus dem Saft der abgetropften Schattenmorellen eine Kirschsoße angefertigt werden.
Dazu muss man eines wissen:
Inzwischen HASSE ich Stärke.
Bei diesem Teufelszeug weiß man nie, wieviel man davon anrühren muss, um welche Menge Flüssigkeit auf welche Konsistenz zu bringen. Ich wollte die Soße ja auch nicht sämig sondern richtig fest auf den Muffins haben.
Klar war also, dass ich es nach fünfmaligem Stärke-Nachgießen irgendwann geschafft habe, dass das Zeug ausflockt.
Nachdem jetzt also nicht nur der Kirschsaft sondern auch meine Wut aufgeköchelt war, ließ ich die ganze Soße etwas abkühlen und goss, so gut es denn ging, etwas davon über die restlichen Muffins.
Fragt mich nicht wie ich das geschafft habe, aber das Ergebnis sieht nicht so scheiße aus und schmeckt nicht so mies, wie ich anfangs noch befürchtete.
Als ich mit all dieser Kocherei fertig war stellte ich mir die gleiche Frage, die ihr euch seit Anfang dieses Artikels stellt.
WARUM ZUR HÖLLE KOCHT DER IDIOT DAS ALLES?
Ich habe absolut keine Ahnung!
Fettlaus
Warum Fettlaus?
Mehr als nur einmal wurde ich gefragt, woher denn mein Nickname kommt. Meine Antwort ist seit Jahr und Tag die gleiche und weil ich mitunter müde werde, es jedes Mal erneut zu erklären, folgt hier nun die offizielle und universell gültige Erklärung:

Dieser putzige Herr ist einer der Antagonisten des 2002 erschienen PC-Spiels Star Wars Jedi Knight II: Jedi Outcast. Er heißt eigentlich Reelo Baruk und ist Rodianer.
Nun zeichnet sich Jedi Knight II unter anderem durch einen umfangreichen Multiplayer-Modus aus, innerhalb dessen man auch erwähnten Reelo als Avatar wählen kann. Wie nun unschwer zu erraten ist, war Reelo auf diversen privaten LAN-Parties der Avatar meiner Wahl. Die Körperfülle Reelos (die bei rollenden Bewegungen besonders unterhaltsam wirkt) erklärt dann den ersten Teil meines Nicknamens.
Der zweite Namensbestandteil muss irgendwann auf einer dieser LAN-Parties dazugekommen sein und gehört seitdem auch fest dazu.
Ich sehe "Fettlaus" nicht als eine zweite Identität an, die ich im Internet annehme. Die "Fettlaus" ist nicht bloßes Mittel zum Zweck oder Style-Accessoire. Mein Nickname ist mein selbstgewählter Vorname, mein Künstlername und ein fester Teil meines Lebens.
Mein Nickname ist nicht bloß mein zweites Ich, er ist meine Identität.
Ich bin mein Nickname.
P.S.: Auf ein gesprochenes "Fettlaus" oder "Laus" höre ich ebenso gut, wie auf meinen Vornamen.
Kuhsel and Fettlaus a Week #2
Do you want to live forever?
Die Frage der Woche ist also, ob ich ewig leben wollen würde.
Ich muss Kuhsel widersprechen, wenn sie sagt, dass ein ewiges Leben für einen "Menschen mit einem wissbegierigen Sinn und einer unersättlichen Lernbereitschaft" ein Segen ist. Die Ewigkeit ist für den Menschen eine schwer greifbar und noch schwerer zu begreifende Größe.
Die Idee dahinter mag, in Anbetracht unseres doch recht kurzen Menschenlebens, durchaus reizvoll erscheinen. Bedenkt man jedoch die Folgen eines unbegrenzten Zeitraums, ändert sich die Perspektive recht schnell.

Wer unbegrenzt lebt, verliert nicht nur alle Personen, die ihm nahe stehen, sondern muss früher oder später jeden Abschnitt seiner Existenz als Übergang in einen neuen Abschnitt betrachten. Kein Zustand kann endgültig sein, keine Lebenslage abschließend.
Sicher kann man alle seine Fähigkeiten perfektionieren, kann unermesslichen Reichtum anhäufen. Doch was bringen einem materielle Güter, wenn all diese nur vergänglich und somit letztendlich nutzlos sind?
Man würde miterleben, wie sich Geschichte ständig wiederholt und niemand aus ihr lernt. Staaten würden sich bilden und Regierungen zerschlagen werden. Ganze Sprachen würden entstehen und wieder aussterben.
Und selbst wenn man es schafft, 400/500 Jahre lang ob dieses steten Wandels nicht zu resignieren, tritt der Zeitpunkt früher oder später ein:
Irgendwann würde man als einzige Konstante in diesem Wirbel der Zeit stehenbleiben und das Treiben um sich herum nur noch teilnahmslos verfolgen. Gleichzeitig im vollen Wissen, dazu verdammt zu sein, als ewiger Betrachter verharren zu müssen.
Wenn ich mir aussuchen könnte, wie lange ich leben möchte, wäre meine Antwort sicher nicht "ewig" aber zumindest 250 Jahre würde ich mir wünschen.
Das Thema für den nächsten Kuhsel and Fettlaus a Week wird "Describe your dream vacation" sein.
Post a Day #35
When teleportation is finally possible …
… gäbe es einen Ort auf der Welt für mich, an den ich mich ohne zu zögern teleportieren würde.
(Nein, ich werde darauf nicht näher eingehen)
Zimttoast und Egg in the Basket
Manchmal überkommt einen einfach der nächtliche Hunger und man muss sich schnell einfallen lassen, wie man ihn besiegen kann.
Dank einer Inspiration von Tariaswen (Zimttoast) und einer Erinnerung meinerseits (Egg in the Basket) ließ sich das Problem jedoch schnell mit der Bratpfanne erschlagen.
"Zimttoast" waren mir bisher nicht bekannt, machen sich aber an einem sonntäglichen Frühstückstisch sicher noch etwas besser. "Egg in the Basket" waren mir vom Prinzip zwar bekannt, die Bezeichnung musste ich jedoch unter Zuhilfename von Onkel Google finden. Ein Schmelzkäse-Kräuter-Brot rundete die Geschmacksverirrung ab.
Für "Zimttoast" einfach eine Scheibe Toast mit, in meinem Fall leider viel zu viel, Butter bestreichen und mit etwas Zimt bestreuen. Das Toast dann auf niedriger Hitze in der Pfanne toasten, bis die Unterseite goldbraun und die Butter in das Toast zerlaufen ist.
"Egg in the Basket" braucht, wie der Name sagt, ein Ei und einen Korb.
Den Korb baut man sich, indem man großzügig aus einer Scheibe Toast ein rundes oder rechteckiges Loch sticht. Nachdem man das Toast in die Pfanne gelegt hat, wird nun das Ei aufgeschlagen und vorsichtig in die Aushöhlung gegeben. Mit etwas Kräutern, Salz und Pfeffer bestreut, wird das Toast jetzt gebraten, bis es von unten goldgelb ist. Sollte das Ei bis dahin nicht völlig gestockt sein, wendet man das Toast und röstet auch die Oberseite (Wie in meinem Fall). Abschließend kann man das vorher entfernte Innenteil ebenso rösten und auf das fertige Toast legen.
Auch wenn es sicher nicht die gesündeste Zwischenmahlzeit ist, so doch auf jeden Fall eine verdammt leckere.
Kuhsel and Fettlaus a Week #1
If you had a time machine …
… that only let you spend one hour in a different time, what date would you go to?
Hier nun also der erster Beitrag zu dem Blogprojekt von Kuhsel und mir. (Leider etwas später als erhofft. Meine Klausurenphase war durch extremes Prokrastinieren geprägt)
Wenn ich eine Zeitmaschine hätte und eine Stunde in einer beliebigen Zeit verbringen könnte, würde ich wohl nicht lange überlegen müssen:
Im Gegensatz zu Kuhsel bin ich der Meinung, Vergangenes auch wunderbar in Büchern nachlesen zu können. Als absolut technikaffiner Mensch würde ich allerdings unbedingt sehen wollen, welche Technologien die Menschheit in Zukunft entwickeln wird.
Wie schnell werden unsere Computer sein? Wird es Warp-Antrieb, Teleporter und Holodecks geben? Wie sehen unsere Autos in Zukunft aus oder werden wir uns vielleicht eher durch die Luft bewegen?
Die Welt der Science-Fiction hat uns so viele Vorgaben und Inspirationen geliefert, dass ich mir einfach nicht vorstellen kann, nicht eines Tages in all diesen tollen Dingen stehen und mit ihnen leben zu können. Ich hätte gerne ein Haus, das mit mir spricht, einen Replikator, der mir jedes beliebige Essen erstellen kann und einen Teleporter, der mich jederzeit in sekundenschnelle über den ganzen Erdball befördern kann.
Neben dem technischen Aspekt würde mich aber auch grundsätzlich interessieren, was die Menscheit mit sich und der ihr anvertrauten Erde so anstellt.
Werden wir uns endlich ein brauchbares ökologisches Verständnis aneignen, oder werden wir alle Ressourcen aufbrauchen und uns dann gleich einen ganz neuen Planeten suchen?
Und wenn wir es schon nicht schaffen auf unsere Erde zu achten, werden wir dann wenigstens begreifen, dass wir eben nicht zig Ethnien, Religionen und Länder, sondern eine Menschheit sind? Eine Menschheit, die sich nicht ständig in wechselseitigen Kriegen selbst auszulöschen versucht.
Die Menschheit hat noch sehr viel zu lernen und ich würde einfach gerne wissen, ob wir es tatsächlich eines Tages schaffen, in der Zukunft anzukommen.
Und wenn ich schon auf einer solch "selbstlosen Mission" unterwegs bin, kann es sicher auch nicht schaden, sich über die Lottozahlen von nächster Woche zu informieren.
Die Scheuermilch und ich
Früher war alles so schön einfach: man setzte sich an den Tisch und es gab Essen, man stand auf und nahm Wäsche aus dem Schrank, man ging ins Bad und es glänzte einem entgegen.
Doch diese schöne Zeit nahm mit dem Auszug aus dem elterlichen Haushalt ein jähes Ende. Plötzlich gab es, ohne Arbeit, nur noch Brot und Käse zu essen, die Wäsche war häufiger dreckig als gewaschen und in Küche und Bad feierten Kalk und Wollmäuse fröhliche Urstände.
Das Lotterleben genießt sich zwar ein/zwei Jahre lang noch halbwegs erträglich, erschwert das Alltagsleben aber doch ungemein. Keinen Kommilitonen mal eben auf ein Bier einladen können, den Eltern fadenscheinige Gründe herbei phantasieren müssen, um ihren Besuch herauszuzögern und der tägliche Kampf um das letzte saubere Messer strapazieren den inneren Dickhäuter auf das Äußerste.
Früher oder später klügelt dann jeder WG-Rat einen raffinierten Putzplan aus, der zwar in der Idee ganz schlau ist, am Ende aber doch mehr Zank und Streit als Glanz und Hygiene hervorruft.
Trotzdem führt er den passionierten Studenten zurück an Fremdworte wie: Putzlappen, Staubsauger, Besen und Scheuermilch.
Wenn so ein Putzplan nun zusätzlich in einer Klausuren-Lernphase in Kraft gesetzt wird, steigt die Motivation des gemeinen Feld-und-Wiesen-Studenten plötzlich in ungeahnte Höhen.
Es wird gesaugt, geschrubbt, gewischt, und poliert, dass die Silberfischchen ängstlich ihre Köpfe einziehen und der Schimmelpilz freiwillig seine Koffer packt.
Die stille Hoffnung, dass die anfängliche Euphorie irgendwann in ein bleibendes Sauberkeitsbewusstsein umschwingt, wird dennoch häufig enttäuscht, denn ein Studentenleben ist und bleibt nunmal häufig auch ein Lotterleben.
Und genau das hat man sich doch wohl für die paar Jahre zwischen "Jetzt räum doch mal dein Zimmer auf!" und "Ich werde dann mal die Wohnung putzen." auch verdient.
Feedreader im Einsatz
Die Flut an Nachrichten bricht jeden Tag aufs Neue über uns herein und jeder versucht, ihr auf andere Weise Herr zu werden.
Manch einer liest nur Zeitung oder sieht Nachrichten, andere lesen Zeitschriften und Magazine und wieder andere informieren sich bevorzugt im Internet über das aktuelle Tagesgeschehen.
Ich gehöre inzwischen ausschließlich zu der letzten Kategorie und muss beziehungsweise kann somit das Filtern der Nachrichten und Informationen selbst übernehmen. Würde ich dafür jeden Blog einzeln aufrufen und sehen, was es dort Neues gibt, würde ich wohl den ganzen Tag zu nichts anderem mehr kommen.
Es braucht also ein Programm, welches für mich alle Seiten abgrast und kompakt und schnell lesbar zusammenführt. Es braucht: Einen Feedreader
Seit über einem Jahr nutze ich dafür jetzt, nahezu täglich, den Google Reader. Inzwischen startet er zusammen mit meinem PC und fährt sich zusammen mit diesem auch wieder herunter.
Warum nun also einen Feedreader und warum ausgerechnet den von Google?
Feedreader im Allgemeinen ...
- ... helfen mir, einen Überblick über meine Berge an zu lesenden Blogs und Newsseiten zu behalten.
- ... ermöglichen es mir, gelesene Beiträge abzuhaken oder zu markieren.
- ... befreien zu lesende Texte von störender Bloggestaltung.
Der Google Reader im Speziellen ...
- ... ist online und somit überall verfügbar.
- ... ist, wie fast alle Dienste von Google, völlig kostenlos.
- ... erlaubt es mir, gewählte Beiträge schnell zu kommentieren oder auf Twitter zu teilen.
- ... kann kommentierte Beiträge automatisch an Buzz und ähnliche Dinge verteilen.
- ... erstellt einen hübschen Feed der kommentierten Beiträge.
- ... stellt Ordner zur Verfügung, in die ich meine Blogs einsortieren kann.
Mehr als genug Gründe für mich also, dieses nützliche Tool von Google zu nutzen.
Sicher nicht etwas für jeden, da nicht jeder so viele Feeds verfolgt oder verfolgen will. Für mich inzwischen allerdings absolut unverzichtbar.
P.S.: Alle kommentierte Feedreader-Artikel stehen auch immer in dem Widget hier im Blog und hier als RSS-Feed zur Verfügung.
Meine Zeitzone
Meine Mutter sagt immer: "Der Junge ist ja schon zu seiner eigenen Geburt zu spät gekommen."
Meine Freunde sagen: "Lade ihn für die Party eine Stunde früher ein, als sie eigentlich beginnt."
Mein Mitbewohner sagt: "Die Zeitzonengrenze verläuft zwischen deinem Zimmer und dem Flur."
Ja, manch einer mag mich für ständig zu spät oder unzuverlässig halten. Mir wurde hinsichtlich dieser Eigenschaft schon so einiges an den Kopf geworfen und ich kann es letztendlich ja auch nicht abstreiten.
Ich für meinen Teil sehe mich aber am liebsten als "in meiner eigenen Zeitzone lebend" an.
Nun habe ich alle meine Uhren auf UTC umgestellt und unterscheide mich damit ohnehin schon um ein bzw zwei Stunden vom restlichen Deutschland.
Wenn es nach mir ginge, fiele das Frühstück aber auf 17:00, das Mittagessen eher auf 23:00 und das Abendessen dann auf irgendwann mitten in der Nacht. 11 Stunden Zeitversatz und ich wäre völlig zufrieden.
Meine Wunschheimat wäre also: Hawaii
Das sagt mir zumindest mein Zeitgefühl, es lebt da schon längst.





